St. Wenzel - Patron von Hustopeče

„Die Verbindung des Namens mit der Figur des heiligen Wenzel hat uns begleitet,
seit wir begonnen haben, über die Gründung des Unternehmens nachzudenken“

Der heilige Wenzel (auf Tschechisch svatý Václav) ist nicht nur der Schutzheilige der böhmischen Länder. Er ist auch der Patron von Hustopeče (die hiesige Kirche ist dem hl. Wenzel und der hl. Agnes von Böhmen geweiht), und vor allem ist er als sog. oberster Bergmeister (Supremus magister vinearum) der Patron der Winzer. Der Legende nach trank Wenzel nicht nur gern Wein, sondern legte auch Weingärten an, baute Reben an und kelterte selbst den Wein.

Die ältesten Winzerbetriebe in Hustopeče und Kurdějov beriefen sich schon im 13. Jahrhundert auf den hl. Wenzel. An diese Traditionen und Werte möchten Tomáš und Olda anknüpfen. Sie bringen die Rebe in längst vergessene Weingärten zurück und setzen beim Weinbau auf die Methoden ihrer Vorfahren … wer anderes als der Patron Böhmens sollte ihnen dabei helfen?

Stoßen Sie im Degustationskeller mit dem heiligen Wenzel an

Neben dem Gebäude der eigentlichen Winzerei Václav, wo der Wein erzeugt wird und reift, befindet sich der modern rekonstruierte Degustationskeller U svatého Václava („Zum heiligen Wenzel“). Unser guter Freund und Miteigentümer  des Kellers Jirka Kadrnka hatte die Idee zu der Wenzels-Thematik, und der Innenarchitekt Martin Ptáček vom Studio MOMO Interier versah den Raum mit zahlreichen Verweisen auf die geheimnisvolle Geschichte dieses Heiligen.
Der Holzschnitzer und Bildhauer Jiří Netík hat mit seinen Bronzeskulpturen von Wenzel, seinem Pferd und der Krone die magische Atmosphäre des Raumes perfekt untermalt. Gern werden wir Ihnen bei einem Gläschen guten Weins die Legenden rund um den heiligen Wenzel erzählen.

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Ein wenig aus den historischen Quellen:

Der heilige Wenzel wurde um das Jahr 907 als Sohn des Fürsten Vratislav I. und seiner Gemahlin Drahomíra geboren. Erzogen durch seine Großmutter Ludmilla, die Mutter Vratislavs, erwarb er sich eine für die damalige Zeit außergewöhnliche Bildung. Nach einigen Quellen beherrschte er nicht nur Altslawisch und Latein, sondern auch Griechisch.

Nach dem Tod Vratislavs im Februar 921 übernahm Wenzels Mutter Drahomíra die Regentschaft für den damals 14-jährigen künftigen Fürsten. Um die Macht konkurrierte die Gruppe um Drahomíra jedoch mit den Anhängern Ludmillas. Dies führte so weit, dass Drahomíra ihre Schwiegermutter ermorden ließ.

Vier Jahre später übernahm Wenzel selbst die Regierungsmacht, hatte jedoch von Anfang an mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 929 fielen sächsische und bayerische Truppen in Böhmen ein und drangen bald bis nach Prag vor. Wenzel verzichtete darauf, das ganze Land zum Widerstand aufzurufen, und entschied sich für eine friedliche Lösung, indem er sich zu jährlichen Tributzahlungen verpflichtete.

Seine Bildung eröffnete ihm neue Horizonte und brachte ihn zu einer entgegenkommenden Haltung gegenüber den Resten des ostfränkischen Reiches, von wo neben anderen fortschrittlichen Impulsen vor allem auch das Christentum seinen Weg nach Böhmen und Mähren fand. Wenzel machte sich in seinen zehn Regierungsjahren um die Ausmerzung der heidnischen Riten und Gewohnheiten verdient und verbreitete intensiv den christlichen Glauben. Er begründete zahlreiche Kirchen, unter anderem entstand unter seiner Herrschaft eine Rotunde auf der Prager Burg, an deren Stelle später der Veitsdom errichtet wurde.

Gerade dies wurde zu einem Streitpunkt zwischen ihm und seinem acht Jahre jüngerem Bruder Boleslav. Zur weiteren Zuspitzung des Verhältnisses trugen sicher auch Boleslavs Ehrgeiz und sein Streben nach dem Fürstenthron bei.

Seit Jahrzehnten werden Diskussionen darüber geführt, ob es zum Brudermord am 28. September des Jahres 935 oder bereits im Jahr 929 kam. Heute neigen die Historiker in Anbetracht aller bekannten Zusammenhänge zum Jahr 935.

Und noch ein paar Worte zum Wein…

Der Sage nach sandte der mährische Fürst Svatopluk im Jahr 892 dem böhmischen Fürsten Bořivoj und seiner Gemahlin Ludmilla zur Geburt ihres Sohnes Spytihněv ein Fass mährischen Weines und dazu einige Rebsetzlinge. Ludmilla, die nach heidnischem Ritus erzogen worden war und oft den slawischen Gottheiten Opfer darbrachte, opferte etwas Wein der Göttin Krasina, um sie um ausgiebigen Regen zu bitten. Ihre Bitte fand Gehör – die Ernte war gerettet, und man pflanzte die Rebstöcke an. Auf Bořivoj und Ludmilla geht somit die Einführung des Weinbaus in Böhmen zurück. Der erste Weinberg soll sich unweit von Mělník zwischen den Ortschaften Nedomice und Dřísy befunden haben. Hier lernte Ludmillas Enkel, der heilige Wenzel, die Kunst des Rebbaus kennen, und im Pressenhaus wurde er in die Geheimnisse der Weinerzeugung eingeweiht.

Vinařství Václav s.r.o.

Na Hradbách 78, 693 01 Hustopeče
ID: 04466845, USt-ID: CZ04466845
Handelsregistereintrag beim Kreisgericht Brno unter der Nummer C 90038 

Telefon +420 777 359 966
e-mail: obchod@vinarstvi-vaclav.cz

Andrea Teplá (Reservierung der Appartements und des Weinkellers)
tel.: +420 606 716 869
andrea@vinarstvi-vaclav.cz

Oldřich Vachala (Weinbestellungen)
tel.: +420 602 956 518
oldrich@vinarstvi-vaclav.cz

Tomáš Teplý
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tomas@vinarstvi-vaclav.cz

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